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May 31 Jedem Tierchen sein PläsierchenMelde mich von meinem dreitägigen Paris-Trip zurück. Ich weiss, ich mecker immer und überall und wer einmal meckert, dem glaubt man irgendwann nicht mehr, aber vor dem Eiffelturm zu stehen mit einer Frau, die diesen Moment nostalgischer Kindheitserinnerung, gepaart mit einer ordentlichen Portion Wehmut, aber auch aus tiefstem Herzen empfundener Hingabe an diesen von mir geliebten Anblick, mit den Worten "Wie soll man da ein Gerüst anbringen können, wenn man ihn mal streichen will?" und "Der ist ja BRAUN!!! Lass uns die nächste Metro-Station suchen und verschwinden!" stört, ist nicht direkt der Stoff aus dem meine Träume sind :-) Nun, Paris ist für mich ein Stück Heimat, wenn auch Vergangenheit leider, dennoch gelingt es dieser Stadt immer wieder, den Teil von mir, der für die Unzufriedenheit zuständig ist, maximal zu sedieren und nur die guten Gefühle in mir bzw aus mir herauszuholen. Ich bin ein völlig anderer Mensch dann. Ein Mensch, der die Faszination noch kennt, der sich immer noch für die Dinge interessiert, die er vor sich sieht, ein Mensch der vollständig an alle Wunder glaubt! Man muss Regine also zugute halten, dass ich mich genau so und noch viel dümmlicher anstellen kann, wenn man mich auf den Gipfel irgendeines Berges schleift, damit ich mich an dem Blick über den Horizont und aufs Tal berauschen kann. Das trifft bei mir auf völliges Unverständnis, so dass ich ebenso sofort und dringlich nach dem nächstbesten Fortbewegungsmittel Ausschau halte um möglichst rasch wieder verschwinden zu können! So hat wohl jeder, seinen eigenen Fetisch :-) Paris ist wundervoll, Paris ist mein NONPLUSULTRA! May 28 Kaffee, Kippe, KloDas klingt jetzt nicht besonders damenhaft, ich weiss - dennoch die traurige Wahrheit.
In einer Welt voller Gesundheitsprediger, Moralisten und Prinzipienreiter, ist es geradezu ein Wunder, dass mein Kopf und meine Hände noch nicht durch eine massive Holzkonstruktion gezwängt und auf dem Marktplatz aufgebaut wurden, als abschreckendes Beispiel für die bislang von der Zivilisation noch ungeschädigten und unschuldigen Jungs und Mädchen, an den Händen ihrer vorblidlichen Jungmamis, die irgendwie doch alle gleich aussehen. Als noch grösseres Wunder allerdings empfinde ich den Umstand, dass noch keiner erkannt hat wie ungesund und schädlich und unmoralisch "Moneymaking", diese neuzeitliche "Wettkampfdisziplin" eigentlich wirklich ist und genau so wie das Passivrauchen, oder sogar noch schlimmer, die (geistige) Gesundheit des Umfelds beeinträchtigen kann. Nun ja, Jelly is doof und wirds nie kapieren :-))) Lord you know it ain´t easy you know how hard it can be but the way things are going they´re gonna crucify me May 27 Vögeln wie Gott in FrankreichWenn Jelly auf Reisen geht, gibt es immer irgendeine unbedeutende und doch "wichtige" Sache, die sie zu hause vergisst. Auf diese Weise kam ich zu ungefähr 15 Haartrocknern, ähnlich vielen Regenschirmen, Mützen, Handschuhen usw. - alles schön zu hause aufgereiht zum Einpacken und trotzdem schliesslich dort vergessen.
Dieses Mal war es die obligatorische Kopfbedeckung, die Handschuhe und die Zigaretten, die ich zwar nicht vergessen hatte, aber auf unerklärliche Weise habe ich es geschafft - der Zylinderchengott allein, mag wissen wie - 4 grosse Schachteln Glimmstengel innerhalb kürzester Zeit zur Strecke zu bringen! Genau so fühle ich mich natürlich auch, aber das nur am Rande.
Jedenfalls überall dort, wo ich Zigaretten in Deutschland finde, vermute ich sie zuallererst natürlich auch in anderen Ländern, primär an Automaten und an Supermarktkassen.
Und genau dort - und wie es aussieht auch an allen anderen strategisch wichtigen Punkten eines Einkaufszentrums, vor Bahnhofstoilletten oder an Tankstellen - findet man in Frankreich statt den Kippen eine mehr oder weniger grosse Auswahl an Präservativen!
Das sagt mir jetzt was? Make Love, don´t smoke :-)))
Vögeln ist in jeglicher Hinsicht billiger und gesünder als Rauchen :-))) |
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